{"id":772036,"date":"2014-08-05T12:01:02","date_gmt":"2014-08-05T10:01:02","guid":{"rendered":"https:\/\/dailynewshungary.com\/de\/ungarn-fehle-die-kultur-fur-den-umgang-mit-medizinischen-kunstfehlern-sagt-marker-forscher\/"},"modified":"2014-08-05T12:01:02","modified_gmt":"2014-08-05T10:01:02","slug":"ungarn-fehle-die-kultur-fur-den-umgang-mit-medizinischen-kunstfehlern-sagt-marker-forscher","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dailynewshungary.com\/de\/ungarn-fehle-die-kultur-fur-den-umgang-mit-medizinischen-kunstfehlern-sagt-marker-forscher\/","title":{"rendered":"Ungarn fehle die Kultur f\u00fcr den Umgang mit medizinischen Kunstfehlern, sagt Marker-Forscher"},"content":{"rendered":"<p><strong>Budapest, 5. August (MTI) \u201eUngarn fehlt die Kultur f\u00fcr den Umgang und die Kommunikation mit medizinischen Kunstfehlern, aber rechtliche Fragen d\u00fcrften im Gesundheitswesen immer schneller zunehmen, sagte die Wirtschaftszeitung Vilaggazdasag heute unter Berufung auf einen Bericht des Marktforschers Szinapszis.<\/strong><\/p>\n<p>J\u00e4hrlich werden rund 400-500 Klagen wegen angeblicher \u00e4rztlicher Kunstfehler eingereicht und eine Gesamtentsch\u00e4digung von 2 Milliarden Forint (6,4 Mio. EUR) ausgezahlt.<\/p>\n<p>Etwa 32 Prozent der befragten \u00c4rzte gaben an, gegen sie Klagen wegen angeblicher \u00e4rztlicher Kunstfehler eingereicht worden zu sein, weitere 40 Prozent gaben an, dass ihnen eine Klagedrohung zugesprochen worden sei.<\/p>\n<p>Bis zu 90 Prozent der unzufriedenen Patienten gaben an, Grund gehabt zu haben, eine Klage wegen \u00e4rztlicher Kunstfehler einzureichen, entschieden sich aber schlie\u00dflich dagegen. Ganze 70 Prozent gaben an, dass die Aussicht auf einen langwierigen Eingriff sie abschreckte und 44 Prozent die erwarteten hohen Kosten einer Klage verhinderten. Etwa 32 Prozent der Patienten gaben an, dass sie nicht w\u00fcssten, an wen sie sich mit Beschwerden wenden sollten.<\/p>\n<p>Insgesamt 16 Prozent der \u00c4rzte gaben an, dass ihre Kollegen \u00fcberhaupt nicht bereit seien, sich mit Fragen rund um Patientenrechte auseinanderzusetzen, und weitere 45 Prozent gaben an, nicht ausreichend vorbereitet zu sein. Gleichzeitig gaben mehr als 70 Prozent der Patienten an, dass die \u00c4rzte \u00fcber das Wissen und die F\u00e4higkeiten verf\u00fcgten, um umstrittene F\u00e4lle zu bearbeiten.<\/p>\n<p>Laut dem Bericht von Szinapszis ist die Mehrheit der Patienten eher mit der Einstellung der \u00c4rzte als mit der Qualit\u00e4t der Gesundheitsversorgung unzufrieden Fast 40 Prozent der Patienten gaben an, dass die Informationen, die sie von \u00c4rzten erhielten, unzureichend seien.<\/p>\n<p><em>Foto: www.karpatinfo.net<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Budapest, 5. August (MTI) \u201eUngarn fehlt die Kultur f\u00fcr den Umgang und die Kommunikation mit medizinischen Kunstfehlern, aber rechtliche Fragen d\u00fcrften im Gesundheitswesen immer schneller zunehmen, sagte die Wirtschaftszeitung Vilaggazdasag heute unter Berufung auf einen Bericht des Marktforschers Szinapszis. 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