Ungarn organisiert europäische Justizministerkonferenz

Die Digitalisierung der Justiz und der Einsatz künstlicher Intelligenz werden im Mittelpunkt einer Konferenz der europäischen Justizminister stehen, die Ungarn diese Woche organisiert, sagte Justizministerin Judit Varga am Montag.
Die am Dienstag beginnende Konferenz werde im Rahmen des ungarischen Vorsitzes im Ministerkomitee des Europarats (CoE) organisiert und werde es den 38 teilnehmenden Ländern ermöglichen, ihre Erfahrungen in der Digitalisierung miteinander zu teilen, sagte Varga gegenüber dem öffentlichen Nachrichtensender M1.
Der Minister sagte, dass die Digitalisierung zwar die Verwaltungsprozesse einfacher mache, es aber von entscheidender Bedeutung sei, sicherzustellen, dass sie die Grund- und Datenschutzrechte nicht verletze.
Varga sagte
Die Pandemie habe dazu beigetragen, die Digitalisierung der Justiz in Europa voranzutreiben, und fügte hinzu, dass dies beweise, dass bei der Digitalisierung ungenutztes Potenzial bestehe.
Delegation des Ausschusses für bürgerliche Freiheiten des Europäischen Parlaments (LIBE)
Auf die Frage nach einem Besuch einer Delegation des Ausschusses für bürgerliche Freiheiten (LIBE) des Europäischen Parlaments in Ungarn letzte Woche sagte Varga, die Einschätzung der Delegation zum Stand der Rechtsstaatlichkeit im Land sei Teil einer politischen Hexenjagd gegen das Land Land Land und fügte hinzu, dass sich dies in der Zusammensetzung der Delegation widerspiegele.
Sie sagte, nur zwei der drei rechten Mitglieder der Delegation seien “wahrlich rechts”, und fügte hinzu, dass dies bedeute, dass “sie unterschiedliche Ansichten über die Familie und das Thema Migration haben”.
“Unsere Aufgabe ist es, möglichst präzise rechtliche Antworten zu geben, egal welche Vorwürfe es gibt”, sagte Varga.

