Geistig behinderte Ungarin in Österreich zur Prostitution gezwungen

Eine Frau in schwer verwundbarer Lage wurde in Österreich von einem Mann und einer Frau aus Budapest zur Prostitution gezwungen, gegen József T. und Eszter L. ermittelt nun das Nationale Ermittlungsbüro der Bereitschaftspolizei wegen eines begründeten Verdachts auf Menschenhandel.
Polizei Schreibt, dass es sich bei den Verdächtigen um Partner handelt, die im Sommer 2019 drohten, eine geistig behinderte junge Ungarin zu zwingen, mit ihnen nach Österreich zu reisen Dort wurde sie für eine Woche zur Prostitution gezwungen József T. und sein Partner behielten alle Einnahmen von rund 1000 Euro.
Die Verbrecher kümmerten sich nicht einmal darum, die junge Frau im Bordell mit Essen und Trinken zu versorgen, sie bekam das Nötigste nur von anderen.
Das Strafverfahren wurde in Österreich angeordnet, von wo aus es an die ungarischen Behörden überstellt wurde.
Eszter L. wurde am Dienstag von der ungarischen Polizei strafrechtlich verfolgt, an der Adresse der Frau in Budapest wurde eine Hausdurchsuchung durchgeführt, sein Lebensgefährte, József T., wurde am kommenden Mittwoch als Tatverdächtiger verhörtDas Paar kann wegen klassifizierten Handels zu zwei bis acht Jahren Haft verurteilt werden.

