Orbán führt Gespräche mit dem in Ungarn geborenen Geschäftsmann Peterffy

Premierminister Viktor Orbán führte am Dienstag in Budapest Gespräche mit Thomas Peterffy, dem in Ungarn geborenen Vorsitzenden und CEO der multinationalen Interactive Brokers Group.
Peterffy wanderte 1965 in die Vereinigten Staaten aus und gründete Timber Hill, das sich dann zu Interactive Brokers ausweitete. Sein Unternehmen war das erste Unternehmen, das Anfang der 80er Jahre den elektronischen Handel einführte.
2017 zeichnete Orbán Peterffy in Anerkennung seiner Verdienste um die Stärkung des Ansehens Ungarns mit dem Großkreuz des Verdienstordens von Ungarn aus
und für seine aktive Unterstützung eines Museums zum Gedenken an die Opfer des Kommunismus, das in Washington, D.C. errichtet werden soll.
Bei ihren Gesprächen diskutierten Orbán und Peterffy über die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie und waren sich einig, dass alle möglichen Anstrengungen unternommen werden müssen, um die Wirtschaft wieder anzukurbeln, Arbeitsplätze zu schützen und so schnell wie möglich zu schaffen.
Sie diskutierten auch das Thema Migration und waren sich einig, dass ein massiver Zustrom illegaler Migranten eine Bedrohung für Nationalstaaten und ihre kulturelle Identität darstellen würde.

