Coronavirus – Chefepidemiologe: Ungarns Zahl der Todesopfer relativ niedrig

Ungarn habe eine hohe Zahl an Todesopfern durch Coronaviren in Bezug auf die Bevölkerung vermieden, sagte der Chefepidemiologe des Landes am Donnerstag.

Sowohl die Sterblichkeitsrate als auch die Infektionsrate seien ähnlich wie in den Nachbarländern, sagte János Szlávik vom Budapester Südpestkrankenhaus auf einer Online-Pressekonferenz.

Die Zahl der aktiven Fälle gehe kontinuierlich zurück, aber es gebe immer noch viele Covid-19-Patienten auf der Intensivstation, sagte Szlávik und fügte hinzu, dass ein Patient seit vier Wochen beatmet sei.

Róbert Kiss, ein Sprecher des operativen Gremiums, das die Reaktion Ungarns auf die Epidemie koordiniert, sagte auf derselben Pressekonferenz, dass der Regierungserlass über die nächste Phase der in Budapest einzuführenden Reaktionsmaßnahmen im Amtsblatt Magyar Közlöny veröffentlicht worden sei. Gemäß diesem Erlass dürfen Restaurants ihre Innenbereiche ab Freitag öffnen, von den Mitarbeitern wird jedoch weiterhin erwartet, dass sie Gesichtsmasken tragen und die Regeln zur physischen Distanzierung einhalten, sagte Kiss.

Auch Budapester Hotels und Freiluftspielplätze dürfen wiedereröffnet werden, bemerkte er.

In der Zwischenzeit werde ein weiterer Regierungserlass die Durchführung von Sport- und Kulturveranstaltungen im Freien ermöglichen, sagte er. Musik- und Tanzveranstaltungen unter freiem Himmel seien jedoch immer noch verboten, sagte Kiss.

Bisher hätten 1.653 Menschen in häuslicher Quarantäne zugestimmt, ihre Einhaltung der Quarantänevorschriften elektronisch überwachen zu lassen, sagte er. „Voll 573 Menschen wurden in den letzten 24 Stunden von den Behörden in häusliche Quarantäne eingewiesen, insgesamt wurden 11.525 Menschen unter Quarantäne gestellt, sagte Kiss.

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