Die österreichische Regierung verlangt nicht, dass Menschen im Supermarkt Masken tragen

Menschen müssen vor dem Betreten von Supermärkten eine Gesichtsmaske tragen, kündigte die österreichische Regierung im Rahmen einiger zusätzlicher Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus-Ausbruchs am Montag an.

“Ich bin mir völlig bewusst, dass Masken unserer Kultur etwas Fremdes sind”, sagte der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz am Montagmorgen auf einer Pressekonferenz mit anderen Regierungsvertretern “Es wird eine Lernphase.”

Kurz betonte, dass man dennoch Abstand zueinander halten sollte, da das Tragen einer Maske die Luftübertragung nur “etwas” reduzieren könne.

Die Lage in Österreich sei im Moment nur “die Ruhe vor dem Sturm”, warnte die Kanzlerin.

Innenminister Karl Nehammer betonte unterdessen, dass alle Personen aus Risikogruppen von der Arbeit freigestellt, alle Hotels geschlossen und die soziale Distanzierung von der Polizei rigoros durchgesetzt werden sollten.

Die neuen Maßnahmen der Regierung basieren auf den Prognosen von Wissenschaftlern, die “deutlich strengere Maßnahmen” zur Reduzierung der entscheidenden Kennzahl R0 (der durchschnittlichen Anzahl von Menschen, die sich die Krankheit bei einem einzigen Infizierten anstecken werden) empfahlen, so Bundeskanzler Kurz.

Wissenschaftler warnten, dass unter einer “realistischen” Annahme von einem R0 von 1,7 das österreichische Gesundheitssystem Mitte April zusammenbrechen würde, berichtete die Österreichische Presse-Agentur (APA).

Die Anzahl der bestätigten Fälle von Coronavirus-infektion In Österreich Nach Angaben der örtlichen Gesundheitsbehörden wurden am Montag mehr als 9.000 Todesfälle gemeldet.

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