Offiziell: Keine bestätigten Coronavirus-Fälle in Ungarn

Bisher gebe es in Ungarn keine bestätigten Coronavirus-Fälle, sagte der Leiter des Ministerpräsidentenbüros am Donnerstag.

Sieben neue Proben wurden in der Nacht getestet, aber keine von ihnen kam positiv auf das COVID-19-Virus zurück, sagte Gergely Gulyás in einer regelmäßigen Pressekonferenz.

Er sagte, es seien rund 1,2 Millionen Gesichtsmasken verfügbar, die an Apotheken im ganzen Land verschickt würden, und fügte hinzu, dass täglich 25.000 Gesichtsmasken hergestellt würden.

Obwohl es an den Masken nicht mangelt, könnten sie mancherorts aufgrund des jüngsten Anstiegs ihrer Einkäufe immer noch ausverkauft sein, sagte Gulyás.

Der zur Koordinierung der Präventionsmaßnahmen gegen das Virus eingesetzte operative Vorstand wird dafür sorgen, dass die Apotheken ihre Maskenversorgung so schnell wie möglich erhalten.

Er sagte, dass derzeit 18 Personen im Budapester St. László-Krankenhaus unter Quarantäne stehen, die alle beschwerdefrei sind. Sofern sich ihr Zustand nicht ändert, werden sie in zwei Wochen entlassen, fügte Gulyás hinzu. Er sagte, dass bei Bedarf mehr Krankenhäuser damit beginnen werden, Patienten aufzunehmen, bei denen der Verdacht besteht, dass sie sich mit dem Virus infiziert haben.

Der mit der Koordinierung der Präventivmaßnahmen beauftragte operative Vorstand beobachte die Situation ständig, sagte er und fügte hinzu, dass Innenminister Samendor Pinteer heute Vertreter der sechs Parlamentsparteien treffen werdeDas Nationale Zentrum für öffentliche Gesundheit (NNK) behalte die Situation ebenfalls im Auge, und der konsularische Dienst des Außenministeriums sei bereit, allen Bedürftigen Informationen und Hilfe zu gebenfügte Gulyás hinzu.

Er sagte, der konsularische Dienst stehe in Kontakt mit dem ungarischen Besatzungsmitglied des Kreuzfahrtschiffes Diamond Princess, das Anfang dieser Woche positiv auf COVID-19 getestet worden sei, und fügte hinzu, dass das zweite Testergebnis des Patienten noch nicht zurückgekommen sei.

Bezüglich der ungarischen Staatsbürger in China sagte er, 174 Personen im Land hätten sich für konsularischen Schutz registriert, davon 20 in den fünf am stärksten infizierten Provinzen. Was Italien betrifft, sagte Gulyás, dass es fast unmöglich sei, die Zahl der Ungarn dort zu ermitteln, aber auch sie seien aufgefordert worden, sich zu registrieren.

Quelle: MTI

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *