Kopfgelder in Millionenhöhe: das riskante Kopfgeldjagdgeschäft Ungarns

Experten zufolge ist es kein lohnendes Geschäft, Kopfgeldjäger in Ungarn zu sein, da es riskant ist, es nur im Vertrauen darauf zu beginnen, dass man das Geld bekommt, wenn man im Land gesuchte Kriminelle findet. In vielen Fällen wird nicht einmal eine Belohnung gewährt, und von den 50 meistgesuchten Kriminellen in Ungarn haben nur zwei ein Kopfgeld erhalten.
Pénzcentrum Berichten zufolge Derzeit liegen 140 Fälle in den Händen der ungarischen Polizei, und jeder von ihnen wird mit einer Belohnung belohnt, wenn jemand den gesuchten Kriminellen findet. Diese Zahl könnte sich jedoch stündlich ändern, da die Behörden sie ständig zurücknehmen oder neu einstellen.
Generell gilt einfach: Je schwerer die Tat ist, desto mehr Geld kann man bekommen Die lohnendsten Fälle stehen meist im Zusammenhang mit Mord.
Die Behörden Ungarns können keine Informationen darüber weitergeben, wie hilfreich die Belohnungen bei der Lösung der Fälle sind Andererseits berichteten die Behörden, dass in den meisten Fällen Privatpersonen Fälle melden und die Belohnungen erhalten, anstatt dass Verbände nach Kriminellen suchen.
Von den 50 meistgesuchten Kriminellen Ungarns haben nur zwei Kopfgelder erhalten.
Für jegliche Informationen über Lajos Tóth, der wegen Diebstahls, Raubüberfalls und weil er nach seinem Prozess nicht ins Gefängnis kam, gesucht wird, bieten die Behörden eine Belohnung von 1 Million HUF (3.000 EUR) an.Das Haus Tóth ist seit 2014 verlassen und offenbar weiß niemand, wo er ist. Die Belohnung wird nur für gültige Informationen gezahlt, die dabei helfen, den ungarischen Kriminellen ausfindig zu machen.
Der 35-jährige János Takács wird wegen des Handels mit einer neuen Art psychoaktiver Droge im Land gesucht. Die Belohnung beträgt 300.000 HUF (866 EUR).Der Mann wurde nicht in seinem Haus in Tolna (Kreis Tolna) gefunden, und die Polizei warnt, dass Takács gefährlich ist.
Es mag den Anschein haben, als wäre ein Kopfgeldjäger in Ungarn lohnend, aber Experten geben an, dass dies nicht der Fall ist. In vielen Fällen waren die gemachten Angaben zu 100% korrekt, aber bei jeder Gelegenheit liegt es an der Polizei, zu entscheiden, ob sie falsch sind oder nicht. Eine weitere Härte besteht darin, dass die Behörden die Informationen, die sie bereits über die gesuchten Kriminellen wissen, nicht preisgeben, sodass unser Hinweis möglicherweise nutzlos ist.
Experten machten auch deutlich, dass es strengstens verboten ist, falsche Angaben an die Behörden zu machen, wenn jemand versucht, das Geld mit dieser Methode zu bekommen, wird er sofort für fünf bis zehn Jahre ins Gefängnis gebracht.



