Der Internationale Währungsfonds prognostiziert ein schnelleres BIP-Wachstum in Ungarn
Der Internationale Währungsfonds hat seine BIP-Wachstumsschätzung für Ungarn im Vergleich zur im vergangenen Herbst veröffentlichten vorherigen Prognose um 0,4 Prozentpunkte revidiert. Internationale Wirtschaftsinstitutionen und Analysten haben inzwischen anerkannt, dass Ungarns wachstumsfördernde Wirtschaftspolitik, die auf Steuersenkungen und Lohnerhöhungen basiert, wirksam war.
Die jüngste makroökonomische Prognose wurde im IWF World Economic Outlook veröffentlicht Darin prognostizieren Analysten für dieses Jahr in Ungarn ein Wirtschaftswachstum von 3,8 Prozent, 0,4 Prozentpunkte höher als bisher erwartet.
Die Schätzung der Regierung liegt sogar noch höher, nämlich 4,3 Prozent für 2018. Die Aufwärtskorrektur der Wirtschaftswachstumsrate durch den IWF signalisiert, dass internationale Organisationen die Tatsache anerkennen, dass Ungarns Wirtschaftspolitik in die richtige Richtung geht.
2017 wuchs das BIP des Landes um 4 Prozent und lag damit deutlich über den bisherigen Prognosen des IWF von 2,9 Prozent (veröffentlicht im Mai 2017) bzw. 3,2 Prozent (veröffentlicht im Oktober 2017).
Darüber hinaus lag das Kernwachstum – berechnet auf Basis arbeitstäglich und saisonal bereinigter Daten (6 im vergangenen Jahr bei bis zu 4,2 Prozent.
Auch der IWF rechnet mit einer weiteren Verbesserung der Beschäftigungstrends: Die Arbeitslosenquote soll 2018 auf 3,8 Prozent und 2019 auf 3,5 Prozent sinken.

