Die Fidesz-KDNP-Europaabgeordnete lehnt geplantes Europäisches Werteinstrument ab

‘Es ist inakzeptabel, dass die aus EU-Mitteln zu unterstützenden NGOs “nach politischen Kriterien in Brüssel ausgewählt werden”’, teilte die Europa-Fraktion des regierenden ungarischen Bündnisses Fidesz-Christdemokraten am Dienstag mit.

Das Plenum des EP diskutiere Pläne zur Einrichtung eines Europäischen Werteinstruments, hieß es.

Das Instrument soll NGOs unterstützen, die Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Grundwerte in den EU-Mitgliedstaaten fördern.

Die Gruppe lehnte den Vorschlag mit der Begründung ab, dass das Instrument es Brüssel ermöglichen würde, festzustellen, welche zivilen Organisationen für die EU nützlich sind und welche auf nationaler oder lokaler Ebene erforderlich sind.

“Das ist gegen den gesunden Menschenverstand und verstößt gegen das Subsidiaritätsprinzip”, hieß es.

Der Vorschlag würde auch in die für diese Organisationen wesentliche Basisstruktur eingreifen. Die EU-Finanzierung würde Zweifel an der Unabhängigkeit der ausgewählten NGOs aufkommen lassen und damit eine Frage zu ihrer Verantwortung aufwerfen, hieß es und kam zu dem Schluss, dass das neue Instrument das Wesen der Demokratie gefährden würde.

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