Zahl der neuen Tuberkulosefälle in Ungarn rückläufig

Von Jahr zu Jahr sei die Zahl der neuen Tuberkulosefälle (TB) in Ungarn zurückgegangen, sagte der Direktor des Budapester Korányi-Instituts für Tuberkulose und Pneumologie am Donnerstag auf einer Pressekonferenz zum Welttag der Tuberkulose.

Es komme so weit, dass TB in Ungarn als seltene Krankheit gilt, sagte Gábor Kovács und stellte fest, dass die Todesfälle durch TB von rund 10.000 in den 1950 er Jahren auf 20 im letzten Jahr zurückgingen, als es 673 neue Fälle gabSechs davon waren Kinder und alle haben sich erholt.

Tuberkulose komme bei Obdachlosen häufiger vor, sagte er und fügte hinzu, dass die Gesundheitsdienste mit der maltesischen Wohltätigkeitsorganisation zusammenarbeiten, um die Krankheit einzudämmen.

Ledia Lazeri, Leiterin des ungarischen Büros der WER, stellte fest, dass die Zahl der Neuerkrankungen in Ungarn zwischen 2012-2016 jedes Jahr um 11 Prozent gesunken war, fast das Dreifache der europäischen Durchschnittsrate von 4,3 Prozent Sie führte dies auf ein starkes politisches und berufliches Engagement in Ungarn bei der Bekämpfung der Krankheit zurück.

Arzneimittelresistenzen seien die größte Herausforderung im Kampf gegen Tuberkulose, sagte Lazeri und fügte hinzu, dass die Krankheit in Europa trotz des derzeitigen Rückgangs der Zahl neuer Fälle nicht beseitigt werde.

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