Ungarns Wachstum der Industrieproduktion verlangsamt sich im November auf 3,4 Prozent

Die Industrieproduktion in Ungarn sei im November im Jahresvergleich um 3,4 Prozent gestiegen, teilte das Statistische Zentralamt (KSH) am Montag in einer ersten Datenlesung mit.
Die Wachstumsrate verlangsamte sich von 7,6 Prozent im Oktober.
Bereinigt um die Anzahl der Arbeitstage in diesem Zeitraum stieg die Produktion im November im gleichen Tempo.
Im Monatsvergleich sank die Produktion arbeitstäglich und saisonal um 2,1 Prozent.
Die unbereinigte Produktion stieg von Januar bis November jährlich um 5,2 Prozent.
Péter Virovácz, Chefanalyst der ING Bank, sagte, die Daten vom November seien enttäuscht, fügte jedoch hinzu, dass die Gesamtjahresproduktion immer noch über 5 Prozent betragen werde.
Der Takarekbank-Analyst Gergely Suppán sagte, die Verlangsamung könne vorübergehender Natur sein und wies darauf hin, dass die Vertrauensindikatoren in den Sektor sowohl in Ungarn als auch auf seinen europäischen Exportmärkten auf einem seit Jahren nicht mehr beobachteten Höchststand seien.
KSH wird eine ausführliche Lesung des Novembers veröffentlichen Industrie Ausgabedaten am 11. Januar.

