Regierungssprecher: Europas Zukunft muss auf einem gemeinsamen Verständnis der Mitgliedstaaten aufbauen

Statt “Erklärungen und Vorträge” aus westlichen Teilen Europas sollte die Zukunft des Blocks auf einem gemeinsamen Verständnis aufbauen, das von der Europäischen Union Mitgliedstaaten, sagte Zoltán Kovács, der Sprecher der ungarischen Regierung, am Donnerstag auf einer internationalen Konferenz in Berlin.
Bei der Veranstaltung des britischen Royal Institute of International Affairs (Chatham House) und des Instituts für Sicherheitspolitik der Universität Kiel sagte Kovács, dass die Funktionsweise der EU-Integration und ihre bisherigen Ergebnisse in Ruhe überprüft werden sollten und dann die „Legatheit“von „Die Gesetzgebung” bestimmter Länder und Regionen sollte umfassend berücksichtigt werden, wenn es darum geht, den Weg für weitere EU-Entwicklungen festzulegen.
Die letzten sieben Jahre ungarischer Erfahrungen könnten zu einem gemeinsamen Denken beitragen, da ein Mitgliedstaat besser in der Lage sei, Herausforderungen flexibler und effektiver zu meistern als „die ferne und gesichtslose Bürokratie der EU-Institutionen“fügte er hinzu”.
Fälle, in denen Mitgliedstaaten bereit sind, ihre Zusammenarbeit weiter zu stärken, sollten von Fragen der nationalen Souveränität getrennt und die Grenze zwischen diesen Befugnissen und denen der EU-Institutionen neu gezogen werden, sagte er.
Die wichtigste Lehre aus den Prozessen, die in der Zone vom Baltikum bis zum Westbalkan stattfinden, sei, dass nicht alle Probleme einfach durch die Übernahme von Regeln und die Umgestaltung von Institutionen gelöst werden könnten. Es müsse berücksichtigt werden, dass die Region der EU mit einem ausgeprägten Erbe und einer besonderen Situation im Vergleich zu Ländern beigetreten sei, die zuvor Mitglieder geworden seien, fügte er hinzu.
Kovács sagte, die Einwohner und Regierungen der mitteleuropäischen Region seien der EU verpflichtet, was aber nicht im Widerspruch dazu stehe, dass wir in bestimmten sehr wichtigen Fragen “die Vision Brüssels nicht teilen”.
In einem Forum mit deutschen Journalisten wurde Kovács zu den Ideen des französischen Präsidenten Emmanuel Macron zur Reform der EU befragt. Er betonte, dass Macrons Plan ein Plan sei und es noch weitere 27 EU-Mitgliedstaaten gebe. Kovács fügte hinzu, dass die Visegrád-Gruppe eigene Konzepte zur Zukunft des Blocks vorlegen werde und Anfang 2018 eine entsprechende Konferenz unter ungarischer Präsidentschaft der V4 stattfinden werde.
Ausgewählte Bild: MTI

