Die Löhne variieren immer noch stark zwischen West- und Ostungarn
Die Unterschiede zwischen der westlichen und der östlichen Hälfte des Landes haben sich in vielerlei Hinsicht verringert, aber die Löhne schwanken immer noch stark, sagte die Tageszeitung Magyar Nemzet am Samstag unter Berufung auf neue Daten des Statistischen Zentralamts (KSH).
KSH berichtete, dass die durchschnittlichen monatlichen Nettolöhne im ersten Halbjahr 2017 in den westlichen Komitaten Ungarn und Budapest am höchsten waren, mit einem durchschnittlichen Monatslohn von 246.000 Forint (789 EUR) in der Hauptstadt und 200.000 Forint im Kreis Gy ofr-Moson-Sopron, 189.000 Forint bzw. 184.000 Forint in den Kreisen Komárom-Esztergom und Fejér.
Gleichzeitig blieben die Durchschnittslöhne in den nordöstlichen Landkreisen und im Südosten unter 150.000 Forint
Mit Der niedrigste Durchschnittslohn Von 134.000 Forint (430 EUR), die aus dem Kreis Szabolcs-Szatmár-Bereg gemeldet wurden.
Während Arbeitslosigkeit In ganz Ungarn zeigt sich ein Abwärtstrend, in den östlichen Komitaten und im Südwesten sind die Arbeitslosenquoten noch hoch, am höchsten ist die Arbeitslosigkeit im Komitat Szabolcs mit 8,8 Prozent, wobei im Komitat Baranya 7,6 Prozent und in den Komitaten Jaóász-Nagykun-Szolnok, Somogy und Nográd im zweiten Quartal dieses Jahres rund 7 Prozent Arbeitslosigkeit registriert wurden Die Arbeitslosigkeit sei im Nordwesten, in Budapest und im Komitat Pest in Zentralungarn am niedrigsten, wo die Arbeitslosenquote zwischen 1,6 Prozent und 3,1 Prozent liege, hieß es in der Zeitung.

