Orbán: Széchenyi-Kartenkreditlimit soll auf 326.000 Euro angehoben werden

Die Obergrenze für die Kreditaufnahme für Teilnehmer des ungarischen Széchenyi-Kartenprogramms, eines staatlich geförderten Programms, das Unternehmen revolvierende Kredite anbietet, wird für die meisten Kreditarten des Programms auf 100 Millionen Forint (326.000 EUR) angehoben, sagte der Premierminister am Donnerstag.
Die ungarische Regierung betrachtet die Kreditvergabe an kleine und mittlere Unternehmen als eine Angelegenheit von strategischer Bedeutung und nicht als eine Angelegenheit von Markttransaktionen Viktor Orbán Sagte bei einer Zeremonie der KAVOSZ, die das Programm durchführt, anlässlich der Ausstellung der 250.000sten Széchenyi-Karte.
Ungarns Wirtschaft könne ohne KMU nicht existieren, argumentierte Orbán und wies darauf hin, dass im Jahr 2015 etwa zwei Millionen Menschen oder 73 Prozent aller Erwerbstätigen bei KMU beschäftigt seien.
Der Premierminister sagte, Ungarn verdanke seine derzeitigen wirtschaftlichen Erfolge seinen eigenen Wirtschaftsakteuren und nicht externen Faktoren.
Die Grenze für die Széchenyi-Karte lag bei ihrer Einführung im Jahr 2002 bei 1 Million Forint. Sie wurde 2003 auf 5 Millionen Forint, 2004 auf 10 Millionen und 2006 auf 25 Millionen Forint angehoben, bevor sie 2015 auf 50 Millionen Forint verdoppelt wurde.
Wie wir schon einmal geschrieben haben Ungarns Regierung hat das Kapital des Széchenyi-Investitionsfonds (SZTA) aufgebracht8 Milliarden Forint (26,3 Mio. EUR) und verlängerte seine Laufzeit um einen vom Staat für Investitionen in KMU eingerichteten EU-unterstützten Risikokapitalfonds.

