In Ungarn sinkt die Zahl der Anklagen wegen migrationsbezogener Straftaten

Die Anzahl der Anklagen bei Straftaten im Zusammenhang mit Migration Von insgesamt 2465 im Jahr 2016 auf 83 im Januar-August 2017 gesunken sei, sagte der Sprecher der Chefstaatsanwaltschaft am Freitag der Presse.

Seit September 2015, als die erste Welle der Massenmigration die Regierung dazu veranlasste, Gesetze zu verabschieden und ein doppeltes Grenzsiegel einzuführen, um die Auswirkungen auf das Land einzudämmen, seien insgesamt 4.673 Verfahren eingeleitet worden, sagte Géza Fazekas. Von diesen Fällen führten 3.606 zu Anklagen, sagte er. Ganze 80 Prozent standen im Zusammenhang mit illegalen Grenzübertritten, während etwa 13 Prozent, also 473 Fälle, gegen Menschenschmuggler eingereicht wurden, sagte Fazekas.

Der Schlüssel zur Eindämmung der Fallzahlen sei die Gesetzgebung vom Juli 2016 gewesen, die illegale Migranten, die im Umkreis von 8 Kilometern von der Grenze gefangen wurden, in Transitzonen statt in Lagern im ganzen Land einsperrte. Die Zahl der Anklagen wegen illegaler Grenzübertritte sei danach dramatisch zurückgegangen, wobei Menschenschmuggel zur häufigsten Anklage geworden sei, sagte er.

Die Staatsanwaltschaft habe insgesamt 56 gegen Polizei – oder Militärangehörige wegen Übertretungen gegen Migranten eingereichte Beschwerden registriert, teilte die Staatsanwaltschaft mitZwei Verfahren endeten mit einer gegen den Beschuldigten verhängten Geldstrafe, zehn Verfahren seien noch anhängig, hieß es.

Wie wir schon einmal geschrieben haben Alle drei großen europäischen Migrationsrouten sind derzeit aktiv„Sagte der oberste innenpolitische Sicherheitsberater des Premierministers.

Foto: kormany.hu

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