Ungarn erwägt den Ausbau der Zusammenarbeit bei der militärischen Grabpflege, sagt Verteidigungsminister

Ungarn wolle seine internationale Zusammenarbeit bei der Instandhaltung militärischer Gräber mit weiteren Ländern ausbauen, sagte Verteidigungsminister István Simicskó am Mittwoch dem öffentlichen Nachrichtensender M1.
Ungarn habe derzeit Vereinbarungen über die gegenseitige militärische Grabpflege mit neun Ländern, insgesamt seien jedoch ungarische Soldaten in 54 Ländern begraben, sagte der Minister.
Wie wir schon mal geschrieben haben2, Simicskó besuchte kürzlich eine Gedenkstätte für den 2. Weltkrieg und zwei ungarische Militärfriedhöfe in Russland Während eines zweitägigen Besuchs im Gebiet des Flusses Don.
Ungarn und Russland hätten seit 1995 ein militärisches Grabpflegeabkommen, sagte der Minister und nannte die Zusammenarbeit der beiden Länder in diesem Bereich “vorbildlich”.
Auf dem Soldatenfriedhof von Rudkino seien etwa 20.000 ungarische Soldaten begraben, sagte er und wies darauf hin, dass die Namen zweier dort begrabener Soldaten kürzlich vom Verteidigungsministerium auf Wunsch ihrer Familien hinzugefügt worden seien.
Foto: MTI

