Der Nebenangeklagte im Fall der Todesfälle von Migranten-Lkw sagt vor Gericht aus

Der sekundäre Angeklagte, der wegen Menschenschmuggels angeklagt war, der zum Tod von 71 Migranten in einem im August 2015 in Österreich gefundenen Lastwagen führte, sagte am Donnerstag vor Gericht aus. Er bestritt den Vorwurf des Mordes und behauptete, er habe die Kommunikation zwischen zwei der anderen Angeklagten nur durch die Bereitstellung von Simultanübersetzungen erleichtert Sprachdolmetschen am Telefon.

Am Hof in Kecskemét in Zentralungarn gab er frühere Menschenschmuggeloperationen und die Rekrutierung von Schmugglern zu.

Zu den Opfern, die im Lastwagen mit auf der Hartschulter der Autobahn A4 bei Parndorf zurückgelassenen ungarischen Nummernschildern gefunden wurden, gehörten auch Migranten aus Afghanistan, Syrien und dem Irak Österreich27. August 2015.

Der Lastwagen, der von Kecskemét aus startete, wurde von einem 25-jährigen Bulgaren in Begleitung eines 38-jährigen Landsmanns gefahren, hieß es weiter.

Ungefähr eine halbe Stunde nach der Abreise schlugen die Migranten und schrien, dass sie erstickten, aber die Schmuggler fuhren mehrere Stunden lang weiter, ohne anzuhalten, heißt es in der Erklärung.

Der Fahrer des Lastwagens sagte vor Gericht daß er aus Angst um sein Leben auf Anweisung des ersten, zweiten und dritten Beschuldigten gehandelt hatte.

Der Fahrer bestand darauf, dass der Hauptangeklagte bereit gewesen sei, die 71 Migranten hinzurichten.

Foto: MTI

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