Staatssekretär: Das Arbeitsschutzsystem lässt 1,6 Mrd. EUR bei den Arbeitgebern

Budapest, 27. Februar (MTI) – Seit seiner Einführung im Jahr 2013 hat das Arbeitsschutzprogramm der Regierung Arbeitgebern schätzungsweise 500 Milliarden Forint (1,6 Mrd. EUR) eingespart; An dem Programm waren im Jahr 2016 900.000 Mitarbeiter beteiligt, sagte Staatssekretär Páter Cseresnyás am Montag in einer Pressekonferenz.
Für die Beschäftigung benachteiligter Arbeitnehmer erhielten Arbeitgeber in den Jahren 2013-2016 97 Milliarden, 125 Milliarden, 130 Milliarden und 145 Milliarden Forint in “Arbeitsplatzschutzzuschüssen” Benachteiligte Arbeitnehmer seien typischerweise Arbeitnehmer über 55 Jahre, Langzeitarbeitslose und/oder in der Landwirtschaft tätige Arbeitnehmer, sagte CseresnyésDer Zuschuss wurde hauptsächlich für die Beschäftigung von über 55-Jährigen verwendet, wobei im Jahr 2016 durchschnittlich 340.000 Arbeitsplätze monatlich gefördert wurden, sagte er.
In Bezug auf die Jugendarbeitslosigkeit betonte der Staatssekretär, dass die Beschäftigungsquote junger Menschen von unter 20 Prozent im Jahr 2010 auf fast 30 Prozent gestiegen sei. Das Arbeitsplatzschutzsystem habe im Jahr 2016 monatlich durchschnittlich 170.000 Arbeitnehmer unter 25 Jahren unterstützt, sagte er Die Jugendarbeitslosigkeit sei von fast 30 Prozent im Jahr 2010 auf 11,1 Prozent gesunken, sagte er.
Auf die Beschäftigungsdaten des Statistischen Zentralamtes (KSH) zwischen November 2016 und Januar 2017 reagierend, sagte Cseresnyés: Während die Zahl der Beschäftigten im privaten Sektor zunahm, schrumpfte die Zahl im öffentlichen Sektor um 17.000. Die aus dem öffentlichen Sektor ausscheidenden Beschäftigten finden vermutlich Arbeit im privaten Sektor, sagten Cseresnyés.
Ungarns Gesamtarbeitslosenquote von 4,3 Prozent bringt das Land auf den dritten Platz unter den EU-Ländern, nur Deutschland und die Tschechische Republik seien ihm vorausgegangen, sagten Cseresnyés.

