Ungarn und Finnland sind sich über wichtige Debattenelemente zur Zukunft Europas einig, sagt Außenminister

Helsinki, 22. Februar (MTI) – Ein starkes politisches Bündnis verbindet Finnland und Ungarn im Hinblick auf Schlüsselelemente der Debatte über die Zukunft Europas, sagte der Außenminister nach seinen Gesprächen am Mittwoch in Helsinki.

Die beiden Länder sind sich in grundlegenden Fragen einig, die für Ungarn sowohl aus wirtschaftlicher als auch aus sicherheitstechnischer Sicht von großer Bedeutung sind, sagte Péter Szijjártó telefonisch gegenüber MTI.

“Wir sind uns einig, dass Diskriminierung, wenn es um Kernenergie in Europa geht, inakzeptabel istJeder EU-Mitgliedstaat muss das souveräne Recht haben, zu entscheiden, welche Arten von Energie er verbraucht”, sagte er.

Ungarn werde jede Regelung ablehnen, die die Nutzung der Kernenergie “ungünstig beeinträchtigen” könnte, sagte er.

Er wies darauf hin, dass Finnland unter russischer Beteiligung ein Kernkraftwerk in einem ähnlichen Rahmen wie Ungarns Paks 2-Modernisierung baut, und sagte, dass Brüssel dem ungarischen Projekt die endgültige Genehmigung erteilen sollte, ähnlich wie es das finnische Projekt genehmigt habe.

“Ungarn strebt eine Erhöhung des Anteils der Kernenergie an, um die Wettbewerbsfähigkeit und die Energiesicherheit des Landes zu stärken”, sagte er.

Szijjártó sagte, Ungarn und Finnland seien sich über die Notwendigkeit einer Stärkung der europäischen Verteidigungsfähigkeiten einig und würden bei der Förderung der Erweiterung der EU mit den Balkanstaaten eng zusammenarbeiten, was seiner Meinung nach im Interesse Ungarns im Hinblick auf die Sicherheit liege.

Er wies darauf hin, dass als Ergebnis seiner Gespräche bald Investitionen zweier finnischer Unternehmen zur Schaffung von 300 Arbeitsplätzen angekündigt würden.

Foto: MTI

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