Orbáns oberster Sicherheitsberater: Die Migrationsintensität ist 2016 zurückgegangen

Budapest, 19. Dezember (MTI) (Die Intensität der Migration nach Europa hat sich 2016 im Vergleich zum Vorjahr verringert, während in Ungarn die Rekrutierung sogenannter Grenzjäger an Fahrt gewinnt, sagte der oberste Sicherheitsberater des Premierministers auf einer Pressekonferenz am Montag.
Als primäre Gründe für die Verlangsamung der Migration nach Europa nannte György Bakondi die Schließung der Balkan-Migrantenroute, das Abkommen zwischen der Europäischen Union und der Türkei und “Verteidigungsmaßnahmen der Nationalstaaten”.
Er bestand darauf, dass von Ungarn initiierte und eingeführte politische Maßnahmen in der EU immer mehr Akzeptanz finden, unter diesen nannte er strengere Grenzkontrollen und die Durchführung von “technischen Blockaden”.
Bakondi stellte fest, dass bis zum 5. Juli vollständig 17.800 illegale Migranten im Land angekommen seien, und seit diesem Datum sei die Einreise von 9.700 Personen blockiert worden, In diesem Jahr seien 29.200 Asylanträge bearbeitet worden Davon seien 427 bewilligt und 4.360 abgelehnt worden, zusammengenommen seien Anträge aus den Vorjahren, seien fast 49.000 Verfahren abgebrochen worden, sagte er.
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