Die ungarische Regierung wird sich auf die Förderung der Mobilität und die Ausbildung zur Bekämpfung des Arbeitskräftemangels konzentrieren

Budapest (MTI) – Um den Arbeitskräftemangel zu lindern, plant die Regierung, die regionale Mobilität und Ausbildung zu fördern, sagte ein Beamter des Wirtschaftsministeriums bei einer Veranstaltung am Donnerstag.

Péter Cseresnyés, Staatssekretär für Arbeit und Ausbildung, sagte auf einem von der Budapester Industrie- und Handelskammer und dem Nationalen Handelsverband organisierten Forum, dass der ungarische Arbeitsmarkt sowohl von Arbeitslosigkeit als auch von Arbeitskräftemangel geprägt sei.

Während es rund 300.000 potenzielle Mitarbeiter gebe, seien 50-60 Prozent der Stellen unbesetzt, stellte er fest.

Die Gründe liegen in regionalen Ungleichheiten und einem Mangel an Ausbildung und Berufserfahrung.

Ab dem 1. Januar werden Maßnahmen zur Wohn- und Mobilitätserleichterung wirksam, um die regionale Mobilität zu fördern. In den nächsten fünf Jahren werde die Regierung Hunderte Milliarden Forint einsetzen, um sicherzustellen, dass mit dem Beginn betrieblicher Ausbildungsprogramme das entsprechende Ausbildungsniveau verfügbar sei, fügte er hinzu.

Darüber hinaus werde das Arbeitsschutzsystem der Regierung fortgesetzt, da mehr als 900.000 Menschen von Ermäßigungen auf Arbeitgeberbeiträge profitieren, sagte der Beamte.

Foto: MTI

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