In Ungarn sinkt die Arbeitslosenquote, mehr Menschen finden Zugang zum Arbeitsmarkt durch Programme für Pflegearbeitsplätze

 

Budapest, 29. November (MTI) 6,4 Prozent im gleichen Zeitraum des Vorjahres erreichte Ungarns fortlaufende durchschnittliche Dreimonatsarbeitslosenquote im August-Oktober.

Die Quote deckt die Arbeitslosigkeit bei Personen im Alter zwischen 15 und 74 Jahren ab.

In absoluten Zahlen gab es in Ungarn im August-Oktober 219.300 Arbeitslose, 7.200 weniger als im Juli-September und 70.800 weniger als ein Jahr zuvor.

Péter Cseresnyés, Staatssekretär für Arbeitsangelegenheiten im Wirtschaftsministerium, sagte dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen, dass die Arbeitslosenquote nun auf dem niedrigsten Stand seit dem politischen Systemwechsel von 1990 sei und weit unter dem europäischen Durchschnitt von rund 8 Prozent liege. Er fügte hinzu, dass unter den Mitgliedstaaten der Europäischen Union nur Deutschland, die Tschechische Republik und Malta bei den Arbeitslosenindikatoren besser abschnitten.

Nimmt man die 20-64-Jährigen, so liegt die Beschäftigungsquote nun über dem EU-Durchschnitt, bei den Männern bei 73-74 Prozent, sagte erDie Beschäftigungsquote der Jugendlichen sei ebenfalls beträchtlich gestiegenWährend diese Kennzahl vor 2010 bei unter 20 Prozent gelegen habe, liege sie jetzt bei 30 Prozent, und die Arbeitslosenquote bei jungen Menschen sei auf 12,6 Prozent gesunken, fügte er hinzu.

Das Wirtschaftsministerium erklärte in einer Erklärung, dass Steuersenkungen, das Regierungsprogramm zum Schutz von Arbeitsplätzen und Maßnahmen zur Ankurbelung der Arbeitsmarktaktivität hinter den neuen Rekordbeschäftigungsdaten stünden.

Mehr Menschen finden den Einstieg in den Arbeitsmarkt aus Pflegebeschäftigungsprogrammen

Dank der sich ständig verbessernden Situation auf dem ungarischen Arbeitsmarkt finden immer mehr Menschen in staatlich geförderten Beschäftigungsprogrammen Arbeit auf dem normalen Arbeitsmarkt, berichtete die Tageszeitung Magyar Nemzet am Dienstag.

Im September gab es rund 216.000 Menschen in Pflegeberufen, 12,3 Prozent weniger als im August und ein Rückgang um 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, berichtete das Blatt.

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