Parlamentsfunktionär führt Gespräche in Peking

Peking (MTI) – Zsolt Németh, Vorsitzender des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten des Parlaments, diskutierte am Freitag in Peking mit Beamten über die Beziehungen zwischen den USA und China sowie über die Beziehungen zwischen China und Mittel- und Osteuropa.

Németh führte Gespräche mit seinem chinesischen Amtskollegen, dem stellvertretenden Außenminister und dem Chef des außenpolitischen Kabinetts der Kommunistischen Partei Chinas.

Im Gespräch mit MTI über seine Gespräche sagte Németh, China mache sich keine Sorgen darüber, wie seine Beziehungen zu den USA unter der Präsidentschaft von Donald Trump aussehen würden, obwohl die chinesischen Führer auf eine Zeit der Unsicherheit vorbereitet seien.

Wie Ungarn erwarte auch China, dass die US-Außenpolitik unter der neuen Regierung weniger ideologiebasiert und pragmatischer sei, sagte NémethDas könnte sowohl Ungarn als auch China neue Chancen eröffnen, sagte erChina hält es für wichtig, dass sich die Welt auf eine multipolarere Ordnung zubewegtDie europäisch-chinesischen Beziehungen werden in dieser Weltordnung eine Schlüsselrolle spielenfügte er hinzu.

Németh sagte, die chinesischen Staats- und Regierungschefs seien “sehr offen” für eine Vertiefung der Beziehungen zu Europa. Das Land hoffe, von der EU den Status einer Marktwirtschaft zu erlangen, sagte Németh und wies darauf hin, dass die EU China dies noch nicht gewähren wolle. Németh stellte fest, dass Ungarn die Gewährung des Status an China befürworte, und fügte hinzu, dass Budapest große Hoffnungen habe, dass die EU China irgendwann zur Marktwirtschaft erklären werde.

Zum Thema Chinas Neue Seidenstraßenstrategie, die darauf abzielt, China über Mittel- und Westasien mit Europa zu verbinden, betonte Németh, wie wichtig es sei, dass sich mittel- und osteuropäische Länder dieser Initiative angeschlossen hätten.

Németh sagte, dass die mittel- und osteuropäischen Länder dank des Kooperationsrahmens zwischen China und den MOE nun auf Chinas Hilfe beim Ausbau der Infrastruktur der Region zählen können. Er sagte, die Partnerschaft zwischen China und den MOE stehe im Einklang mit der Mitteleuropa-Politik Ungarns und fügte hinzu, dass Ungarn das erste MOE-Land sei, das bilaterale Gespräche auf höchster Ebene über die Strategie der Neuen Seidenstraße aufnehme.

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