Die ungarische Regierung genehmigt eine neue Arbeitssicherheitspolitik

Budapest, 27. Oktober (MTI) – Die Regierung hat eine neue nationale Sicherheits- und Gesundheitspolitik am Arbeitsplatz genehmigt, gab ein Beamter des Wirtschaftsministeriums am Donnerstag bekannt.

Die Politik werde von 2016 bis 2022 gelten, sagte Staatssekretär Péter Cseresnyés auf einer Konferenz in Budapest.

Unter Berufung auf eine aktuelle Studie sagte Cseresnyés, dass die Gesamtkosten arbeitsbedingter Verletzungen und Krankheiten in Ungarn im Jahr 2013 über 200 Milliarden Forint (646,1 Mio. EUR) betrugen.

Der stellvertretende Staatssekretär Attila István Simon sagte, dass es in den ersten neun Monaten dieses Jahres 14.062 Arbeitsunfälle gegeben habe, von denen 50 tödlich verlaufen seien Die meisten Unfälle (5.351) ereigneten sich im verarbeitenden Gewerbe, gefolgt von Transport und Lagerhaltung (1.745) und Handel und der Kfz-Reparaturindustrie (1.555), sagte erDer Bereich Landwirtschaft habe in diesem Jahr bisher 16 Todesopfer zu verzeichnen, fügte er hinzu.

Die bisher in diesem Jahr durchgeführten 12.508 Überprüfungen der Arbeitssicherheit hätten Unregelmäßigkeiten an 80 Prozent der Arbeitsplätze aufgedeckt, sagte Simon. Die von den Behörden wegen der Unregelmäßigkeiten in den ersten neun Monaten verhängten Geldstrafen beliefen sich auf insgesamt 86,5 Millionen Forint, fügte er hinzu.

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