Ungarn steht kurz davor, das Lohngefälle im Gesundheitswesen zu V4-Partnern zu schließen

Budapest, 28. September (MTI) – Die jüngsten und neuen Lohnerhöhungen im Gesundheitssektor werden Ungarn dabei helfen, das Lohngefälle zu den anderen Ländern der Visegrad-Gruppe zu schließen, sagte der Staatssekretär für Gesundheitswesen am Mittwoch.
Das Grundgehalt der Ärzte und Apotheker sei ab dem 1. September dieses Jahres um brutto 107.000 Forint (348 EUR) gestiegen und werde ab dem 1. November 2017 um weitere 100.000 Forint steigen, sagte Zoltán Ónodi-Sz cs auf einer Pressekonferenz.
Das Grundgehalt von Krankenschwestern und anderen Sonderassistenten sei ebenfalls ab September dieses Jahres um 26,5 Prozent angehoben worden, stellte er fest. Im kommenden November werde es erneut um 12 Prozent und sowohl 2018 als auch 2019 um 8 Prozent angehoben, sagte er.
Mehr als 97.000 Beschäftigte im Gesundheitswesen werden Anfang nächsten Monats höhere Grundgehälter erhalten, sagte der Staatssekretär.
Im Juni dieses Jahres einigte sich die Regierung mit den Gesundheitsgewerkschaften auf eine Erhöhung der Grundgehälter in diesem Sektor.

