Ungarn beendet die Überbelegung der Gefängnisse bis 2018

Budapest, 23. September (MTI) 23. (MTI) Die neun neuen Gefängnisse, die derzeit in Ungarn gebaut werden, werden insgesamt 6.000 Insassen beherbergen können und das Problem der Überbelegung der Gefängnisse im Land lösen, wenn diese Einrichtungen im Jahr 2018 eröffnet werden, so das Nationale Kommando für Strafverfolgung (BVOP) zitierte Innenminister Sándor Pintér am Freitag.

Pinter informierte die Teilnehmer eines dreitägigen Treffens des Middle Europe Corrections Roundtable (MECR) in Budapest.

In der Sitzung am Donnerstag erörterte Pinter die Fortschritte, die Ungarn mit seinem Strafverfolgungssystem gemacht hat, seit er vor sechs Jahren das letzte Mal den Runden Tisch informiert hatte, Dazu gehörten unter anderem die Einführung von Karrieremodellen für die Streitkräfte und das Personal der Strafverfolgungsbehörden sowie die Verabschiedung des neuen Gesetzes über die Strafverfolgung, sagte der MinisterPinter erwähnte auch die Zunahme der Häftlingsbeschäftigung und das Projekt zum Gefängnisbau.

MECR-Chefin Karin Dotter-Schiller lobte die Fortschritte Ungarns und dankte dem Innenministerium für die Unterstützung des Runden Tisches, sagte BVOP.

An dem Treffen nahmen 22 Strafverfolgungschefs aus zehn Ländern teil.

Das MECR wurde 2009 von Österreich, Bayern, der Tschechischen Republik, Kroatien, Litauen, Ungarn, der Schweiz, der Slowakei, Slowenien und der International Corrections and Prisons Association gegründet.

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