Orbáns Berater: Sicherheit wichtiger als Solidarität in Migrationssituation

Am Dienstag erklärte György Bakondi, Chef-Sicherheitsberater des Premierministers, auf eine Erklärung des Präsidenten der Europäischen Kommission Jean-Claude Juncker gegenüber dem öffentlich-rechtlichen Fernsehsender M1, dass nicht Solidarität, sondern Sicherheit von größter Bedeutung sei.
In einem Interview mit einer deutschen Zeitung sagte Herr Juncker, dass die “Quotenregelung” auf dem Prinzip der Solidarität beruhe und ihr Ziel darin bestehe, zu verhindern, dass die Mitgliedstaaten im Mittelmeerraum mit dem “Migrationsdrama” allein gelassen würden; als “Hüter der Verträge” sei es die Pflicht der Kommission, dafür zu sorgen, dass die geltenden EU-Rechtsvorschriften durchgesetzt würden.
Herr Bakondi sagte auch, dass das Referendum über Quoten eine wichtige Botschaft an Europa vermittleAbstimmung ist eine demokratische Entscheidungsplattform, sie trägt eine politische Botschaft, und es ist die Pflicht Ungarns, die auf der Grundlage der Ergebnisse akzeptierte Position in sein Rechtssystem aufzunehmen und bei europäischen Verhandlungen zu vertreten.
In einem Interview mit dem öffentlich-rechtlichen Sender Kossuth Rádió sagte Herr Bakondi, dass Ungarn neue Ansätze anwende, um die illegale Migration zu stoppen; Dazu gehören die technische Grenzbarriere, ohne die „der Zustrom von Menschen nicht gestoppt werden könnte“aber auch verschiedene Gesetzesänderungen und die Anwesenheit von Polizei- und Militäroffizieren entlang der Grenzen.
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Der Chefsicherheitsberater wies darauf hin, dass eine der großen Fragen für den Herbst sei, ob es zu einer Verschiebung der Position der EU kommen werdeEr war der Ansicht, dass die Chance auf Veränderungen bestehe, da immer mehr Mitgliedstaaten Grenzkontrolltätigkeiten einführen.
Foto: MTI/AP/Santi Palacios

