Arbeitskräftemangel in Ungarn kritisch

Budapest, 14. Juli (MTI) – Der Arbeitskräftemangel wird in Ungarn immer kritischer, da die Hälfte der unbesetzten Arbeitsplätze in der Zentralregion gefunden wird, teilte die Geschäftszeitung Világgazdaság am Donnerstag mit.
Die Zahl der offenen Stellen im Marktsektor bei Unternehmen mit mindestens fünf Mitarbeitern betrug im ersten Quartal des Jahres 36.000, was einem Anstieg von 33 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Jahres 2015 entspricht, heißt es in dem Papier unter Berufung auf neue Daten der Statistischen Zentralbehörde Amt (KSH).
Die Zahl der offenen Stellen an Institutionen des öffentlichen Sektors sei im Januar-März gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 14.500 gestiegen, heißt es in dem Papier.
Am akutesten ist der Arbeitskräftemangel in der ungarischen Zentralregion, wo 18.000 Stellen auf ihre sofortige Besetzung warten.
Die nächste Region, die schlecht nach Arbeitskräften sucht, sei Zentralwestungarn, wo 4.500 Stellen unbesetzt seien, heißt es in der Zeitung.
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