Forschungsinstitut senkt BIP-Wachstumsprognosen für 2016, 2017

Budapest, 12. Juli (MTI) Das Forschungsinstitut Kopint-Tárki gab am Dienstag bekannt, dass es seine BIP-Wachstumsprognosen für Ungarn für dieses Jahr und das nächste Jahr aufgrund der langsamer als erwarteten Erholung und Kehrseite auf 2,2 Prozent bzw. 2,7 Prozent gesenkt habe Risiko, das durch die Entscheidung des Vereinigten Königreichs zum Austritt aus der EU entsteht.

Zuvor hatte Kopint-Tárki für 2016 ein BIP-Wachstum von 2,4 Prozent und für 2017 von 2,9 Prozent prognostiziert.

Ungarns Regierung strebt ein BIP-Wachstum von 2,5 Prozent in diesem Jahr und 3,1 Prozent im nächsten Jahr an.

Eva Palocz, CEO von Kopint-Tárki, stellte fest, dass sich Ungarns BIP-Wachstum im ersten Quartal auf 0,9 Prozent verlangsamt habe und damit hinter seinen Mitbewerbern in der Region und auch zu den langsamsten Erzeugern in der EU gehöre.

Kopint-Tárki sagte, das Investitionsvolumen werde in diesem Jahr um 4 Prozent sinken, doppelt so viel wie zuvor prognostiziert, aber im Jahr 2017 um 2 Prozent wachsen.

Sie sieht die Arbeitslosenquote von 5,6 Prozent in diesem Jahr auf 5,1 Prozent im Jahr 2017 sinken.

Das Bruttolohnwachstum soll sowohl in diesem als auch im nächsten Jahr um 5,5 Prozent steigen.

Die Konsumausgaben könnten in diesem Jahr um fast 5 Prozent steigen, der private Konsum um mehr als 4 Prozent.

Die durchschnittliche jährliche Inflation steigt von 0,3-0,4 Prozent in diesem Jahr auf 1,6-1,8 Prozent im Jahr 2017.

Die Defizitziele der Regierung sowohl für 2016 als auch für 2017 seien erreichbar, teilte das Institut mit.

Kopint-Tárki erstellte die Prognose mit Unterstützung des nationalen Wirtschaftsverbandes VOSZ.

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