Hermitage moderiert 2018 die Munkácsy-Show

Budapest, 12. Juni (MTI) – Eine Ausstellung mit 70-80 Gemälden des ungarischen Meisters Mihály Munkácsy (1844-1900) aus den Sammlungen der Ungarischen Nationalgalerie und des in Ungarn geborenen Sammlers Imre Pákh wird in der Eremitage eröffnet Museum in St. Petersburg im Herbst 2018.

Pákh, der in New York lebt, erzählte MTI, dass er sich zusammen mit Lászlo Baán, dem Direktor der Ungarischen Nationalgalerie und des Museums der Schönen Künste in Budapest, unter der Woche mit dem Direktor der Eremitage, Michail Piotrowski, getroffen und sich auf die Munkacsy-Show geeinigt habe.

Baán sagte gegenüber MTI, dass die Zusammenarbeit zwischen der Nationalgalerie und Pákh vorbildlich sei und einen wesentlichen Beitrag zur Wiederentdeckung von Munkácsy im Ausland leisten werde.

Dem in Ungarn verehrten Munkácsy seinen rechtmäßigen Platz im Ausland zu geben, sei ein wichtiges Ziel, sagte Pákh. Ausstellungen von Munkácsys Werk in Wien, Shanghai, Peking, Moskau und jetzt in St. Petersburg zeigen, dass es in den Vordergrund gerückt wurde, fügte er hinzu.

Nach der Ausstellung in St. Petersburg könnten Ausstellungen von Munkácsys Werken in Paris und im Metropolitan Museum in New York eröffnet werden, sagte Pákh.

Pákh sagte gegenüber MTI, er werde die Aufnahme von “Golgotha”, Teil von Munkacsys monumentaler “Christustrilogie”, in die Hermitage-Show unterstützen.

Das Gemälde hängt derzeit wegen eines Rechtsstreits verschleiert im Museum von Deri im ostungarischen Debrecen.

Pákh bemerkte den bemerkenswerten Erfolg von Vorführungen der “Christustrilogie” in Wien und Budapest.

Foto: MTI

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