Ungarische Gesetzgeber stimmen in der nächsten Sitzung über die Gehaltserhöhung für Beamte und die Bildungsreform ab

Budapest, 23. Mai (MTI) – Die Gesetzgeber werden in der kommenden Sitzung an vier Tagen zusammenkommen, über Gesetze zu Beamten abstimmen und Debatten über Bildungsreformen und Offshore-Unternehmen führen.
Am Montag beginnen die Gesetzgeber um 1 Uhr mit der Fragestunde und diskutieren am Dienstag über die in den Ausschüssen angenommenen Vorschläge.
Der Zeitplan vom Dienstag beinhaltet eine Abstimmung über einen Gesetzentwurf zur Beamtenvergütung. Gemäß dem Vorschlag des Regierungschefs János Lázár hätten Beamte ein eigenes Gehaltssystem, das sich von dem der Staatsbediensteten unterscheidet. Der Gesetzentwurf würde auch die Zuständigkeiten ändern und die Gehälter für Mitarbeiter, die in regionalen Regierungsbüros im ganzen Land arbeiten, um 30-50 Prozent erhöhen, insbesondere für diejenigen, die in direktem Kontakt mit Kunden stehen.
Auf dem Tisch liegt auch eine Abstimmung über den letztjährigen Pariser Klimagipfel sowie Änderungsanträge, die Kommunalverwaltungen und Finanzen betreffen.
Noch am Dienstag werden neun Vorschläge diskutiert, darunter das Entschädigungssystem für unter kommunistischer Herrschaft beschlagnahmtes Land.
Am Mittwoch wird es unter anderem um die Diskussion des Gesetzentwurfs der Regierung zur Bildungsreform gehen, der geplante Änderungen der staatlichen Schulbehörde (Klik) sowie Lohnerhöhungen für Lehrer vorsieht.
Am kommenden Montag, dem 30. Mai, dem letzten der viertägigen Sitzung, werden die Gesetzgeber auf Ersuchen der oppositionellen LMP-Partei eine vierstündige Debatte über vorbeugende Maßnahmen gegen Offshore-Unternehmen abhalten.

