Die Kriminalitätsrate in Budapest 2015 sank um 19,4 Prozent

Budapest, 23. März (MTI) 2015 registrierte die Budapester Polizei (BRFK) insgesamt 72.709 Straftaten, ein Rückgang um 19,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie aus dem jüngsten Kriminalbericht der Polizei hervorgeht.
Die Analyse der in der Hauptstadt registrierten Straftaten in den letzten sechs Jahren zeige, dass die Kriminalitätsrate im Jahr 2012 ihren Höhepunkt erreicht habe und seit 2013 rückläufig sei, heißt es in dem am Mittwoch veröffentlichten Bericht.
Die Polizei registrierte insgesamt 16.978 Straftaten im öffentlichen Bereich, ein Rückgang um 20,1 Prozent gegenüber 2014.
Das BRFK bearbeitete im Jahr 2015 33 Mordfälle im Vergleich zu 45 im Vorjahr. Die Polizei registrierte im vergangenen Jahr 10 Mordversuche, gegenüber 16 im Jahr 2014.
Die Zahl der Körperverletzungsdelikte stieg um 4,7 Prozent auf 2.117, während die Zahl der Straftaten schwerer Körperverletzung um 2 Prozent auf 1.292 Fälle stieg.
Autoeinbrüche und Autodiebstähle gingen um 31 Prozent bzw. 34,7 Prozent zurück.
Die Polizei registrierte 5.064 Einbruchsfälle, ein Rückgang um 25,2 Prozent gegenüber 2014, während die Zahl der Raubüberfälle um 25,7 Prozent zurückging.
Die Zahl der in der Hauptstadt begangenen Drogendelikte stieg von 83 im Jahr 2014 auf 119 Fälle im Jahr 2015.
In dem Bericht heißt es, dass sich das BRFK im vergangenen Jahr mit insgesamt 55 registrierten Straftaten mit „deutlich mehr“Fällen von Menschenschmuggel befasste als in den Vorjahren. „Die Polizei registrierte zwischen 2010 und 2014 jährlich zwischen 2 und 30 Fälle von Menschenschmuggel, heißt es in dem Bericht.
Die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle sei um 4 Prozent zurückgegangen, wie der Bericht enthüllte.
Der Bericht soll nächste Woche der Budapester Versammlung zur Genehmigung vorgelegt werden.
Foto: MTI

