Zwölf Männer wurden unter dem Vorwurf festgenommen, in Frankreich einen Prostitutionsring betrieben zu haben

Budapest, 21. März (MTI) – Eine Untersuchung der ungarischen und französischen Polizei hat zur Festnahme von zwölf Männern geführt, die verdächtigt werden, ungarische Frauen nach Frankreich geschmuggelt zu haben, um dort als Prostituierte zu arbeiten.

Bei Razzien, die gleichzeitig von der ungarischen Polizei im Kreis Csongrád in Südungarn und den französischen Strafverfolgungsbehörden am Montagmorgen durchgeführt wurden, seien Bargeld und Vermögenswerte im Wert von mehreren Hundert Millionen Forint beschlagnahmt worden, sagte Viktoria Csiszer-Kovács, Sprecherin der nationalen Polizei, auf einer Pressekonferenz.

Bei der Razzia in Ungarn führten mehr als 200 Polizisten Hausdurchsuchungen an über 20 Standorten im Komitat Csongrad durch. Insgesamt seien auch 14 Luxusautos beschlagnahmt worden, fügte sie hinzu.

Französische Behörden behaupten, dass der von einer Familie in Szeged im Komitat Csongrád aufgestellte Ring mindestens 40 junge ungarische Frauen als Prostituierte nach Bordeaux, Nizza und Straßburg geschickt habeDer Großteil der Einnahmen sei für den Erwerb von Eigentum und anderen Vermögenswerten in Ungarn ausgegeben worden, sagte Ferenc Szanka, der Sprecher der örtlichen Staatsanwaltschaft im Komitat Csongrád.

Die französischen Behörden haben die Auslieferung der Verdächtigen beantragt, nach französischem Recht droht ihnen eine Strafe von 10 bis 20 Jahren Haft.

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