Jobbik kritisiert den V4-Gipfel dafür, dass es an konkreten Vorschlägen zur Migrantenkrise mangelt

Budapest, 16. Februar (MTI) – Die radikal-nationalistische Jobbik-Partei hat die Premierminister Ungarns, der Slowakei, Polens und der Tschechischen Republik dafür kritisiert, dass sie sich ihrer eigenen politischen Rhetorik hingaben, anstatt ein echtes Bündnis zur Bewältigung der Flüchtlingskrise zu bilden.
In einem Kommentar zu der Pressekonferenz der Ministerpräsidenten nach dem Gipfeltreffen der Visegrad-Gruppe am Montag teilten die Jobbik-Abgeordneten Dániel Z. Kárpát und Márton Gyöngyösi MTI mit, dass es den V4-Ministerpräsidenten an konkreten Vorschlägen zur Bewältigung der europäischen Flüchtlingskrise mangele.
Trotz der Erwartungen, dass die V4-Staats- und Regierungschefs auf dem Gipfel in Prag eine gemeinsame Herausforderung gegen das Flüchtlingsquotensystem der Europäischen Union stellen oder sich offiziell auf die Einrichtung einer zweiten Verteidigungslinie gegen den Migrantenstrom in Mazedonien und Bulgarien einigen würden, boten die vier Premierminister kaum konkrete Vorschläge an Lösungen, sagten sie.
Die Jobbik-Politiker sagten, die V4-Länder sollten ein echtes Bündnis zur Bewältigung der Flüchtlingskrise bilden und die Angebote der Balkanstaaten annehmen, ohne EU-Beteiligung selbst beim Aufbau einer Verteidigungslinie zu helfen.

