Jobbik: Die USA sollten einen Bericht über politische Parteien offenlegen, die russische Gelder erhalten

Jobbik begrüßt die Nachricht, dass der US-Kongress James R. Clapper, Direktor des National Intelligence, beauftragt hat, eine Untersuchung über jegliche russische Einflussoperationen oder Finanzierung politischer Parteien in EU-Mitgliedstaaten durchzuführen Der US-Gesetzgeber ist der Ansicht, dass das Ziel des Kremls darin besteht, die Spaltung unter den europäischen Ländern zu beeinflussen, die NATO zu destabilisieren, das US-Raketenabwehrsystem zu blockieren und die antirussischen Wirtschaftssanktionen aufzuheben.
Jobbik fordert die US-Behörden auf, die Ergebnisse ihrer Untersuchung so schnell wie möglich offenzulegen, da die Öffentlichkeit das Recht hat zu erfahren, welche politischen Parteien von externen Mächten finanziert werden. In der Zwischenzeit fordern wir Russland auf, auch die Ergebnisse seiner eigenen Geheimdienste offenzulegen, was die potenzielle US-Finanzierung europäischer politischer Parteien betrifft. Die europäischen Bürger verdienen es, ein klares Bild zu sehen.
Wir messen der Initiative des US-Kongresses angesichts der anhaltenden politischen Farce, die Fidesz vor eineinhalb Jahren gegen die Europaabgeordnete Béla Kovács, eine Vertreterin der stärksten Oppositionspartei Ungarns, auf den Weg gebracht hat und bisher keine Beweise vorlegen konnte, eine besondere Bedeutung bei um die Vorwürfe zu untermauern. Wir hoffen, dass die frühestmögliche Offenlegung des Berichts die Wahrheit ans Licht bringt und das bösartige politische Spiel von Fidesz enthüllt, das ausschließlich darauf abzielt, die öffentliche Aufmerksamkeit von der grassierenden Korruption der Regierungspartei abzulenken.
Pressemitteilung – Jobbik-Abgeordneter Márton Gyöngyösi, stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten der ungarischen Nationalversammlung

