Orban: Ungarns Vergaberecht Europas strengster

Budapest, 7. Dezember (MTI) – Das ungarische Vergaberecht enthält im Vergleich zu allen gleichwertigen Gesetzen in Europa die strengsten Vorschriften, sagte der Premierminister am Montag im Parlament.
In den Fragen des Premierministers sagte Viktor Orban, dass öffentliche Beschaffungen in Ungarn offen und transparent seien und die Eigentümer von Unternehmen sicherstellen müssten, dass Informationen wie wer auf einen Auftrag geboten und wer gewonnen habe, klar sichtbar seien. Das derzeitige Regulierungssystem ist nachhaltig und realistisch, da es festlegt, dass eine Person nicht nur für ihr eigenes Handeln, sondern auch für das ihrer Haushalte verantwortlich ist.
Der radikale nationalistische Jobbik-Gesetzgeber Janos Volner hatte den Premierminister gefragt, warum Menschen in seinem Umfeld lukrative staatliche und lokale Regierungsaufträge erhalten.
Orban antwortete, Volners Worte seien anklagend, und bei konkreten Missbräuchen stehe es ihm frei, sich an die zuständigen staatlichen Stellen zu wendenEr fügte hinzu, dass er sich nicht in geschäftliche Angelegenheiten einmische und dem ungarischen Volk gegenüber rechenschaftspflichtig sei, in seinem Interesse entsprechende Entscheidungen zu treffen.
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