Kontinentale Investitionen zur Schaffung von über 600 Arbeitsplätzen in Ungarn

Budapest, 10. November (MTI) 681 neue Arbeitsplätze in Ungarn soll der Autoteilelieferant Kontinentalungarn mit seinen 5,1 Milliarden Forint (16,3 Mio. EUR) schaffen, gab Außenminister Peter Szijjarto am Montag bekannt.

Szijjarto sagte, die Regierung habe 1,7 Milliarden Forint zu dem Projekt beigetragen.

Im Rahmen der Investition wird Continental in seinem Werk in Nyiregyhaza im Osten Ungarns neue Montagelinien installieren, eine 4.000 Quadratmeter große Produktionshalle renovieren, ein neues Lager errichten und die Produktionskapazitäten erhöhen.

Die meisten neuen Mitarbeiter des Unternehmens werden für die Arbeit im Nyiregyhaza-Werk eingestellt.

Szijjarto bemerkte, dass die Muttergesellschaft Continental in den vergangenen Jahren mehrere neue Investitionen angekündigt habe, was seiner Meinung nach zeige, dass “das ungarische Modell funktioniert” und dass neben Haushaltsdisziplin auch die Schaffung von Arbeitsplätzen und Wirtschaftswachstum möglich seien.

Szijjarto bemerkte, dass Continentals jüngste Investition in Ostungarn einer anderen im Süden, in Mako, auf den Fersen sei.

Continental, das seit 1995 in Ungarn aktiv ist, ist der weltweit größte Zulieferer der Autoindustrie, Der Minister stellte fest, dass der Autosektor inzwischen das Flaggschiff der ungarischen Industrie ist, und die derzeitigen Investitionen unterstützen die Schaffung von Arbeitsplätzen im Osten des Landes Deshalb habe die Regierung beschlossen, ihn zu unterstützen, fügte er hinzu.

Ein weiterer Grund ist, dass Continental ein deutscher Konzern ist und die Wirtschaftsbeziehungen Ungarn-Deutschland der Grundstein der ungarischen Wirtschaftsleistung sind Von den 80 Milliarden Euro FDI Ungarns kommt ein Viertel aus Deutschland, während die ungarischen Exporte nach Deutschland und der Handelsumsatz zwischen beiden Ländern im vergangenen Jahr einen Rekord erreichten, wuchs ersteres in den ersten acht Monaten des aktuellen um 7 Prozent, während letzteres um 8 Prozent stieg, sagte er.

Szijjarto fügte hinzu, dass ein Erbe solcher Investitionen darin bestehe, dass es nach einer Zeit der Herabstufungen nun offenbar eine neue Phase der Modernisierung Ungarns durch Ratingagenturen gebe.

Er sagte, es wäre nicht übertrieben zu sagen, dass Mitteleuropa in der kommenden Zeit der Wirtschaftswachstumsmotor Europas sein wird, da die Länder der Region große Strukturreformen durchgeführt haben, um ein wettbewerbsfähigeres Geschäftsumfeld zu schaffen Auch unter diesem Gesichtspunkt sei politische Stabilität ein wesentlicher Bestandteil, fügte er hinzu.

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