Szazadveg bestreitet die Behauptung, es habe geheime Staatsdokumente geprüft

Budapest, 4. November (MTI) – Der Think Tank Szazadveg sagte, Berichte, dass er Zugang zu staatlich geheimen Dokumenten habe, seien unbegründet.
In einer Stellungnahme am Mittwoch erklärte die Stiftung Szazadveg School of Politics, sie weise alle Vorwürfe, die sie “männliche Lügen” nannte, entschieden zurück.
Die Presseberichte seien grob schlecht informiert und enthielten zahlreiche unaufrichtige Behauptungen, heißt es in der Erklärung und fügte hinzu, dass die Stiftung alle Vorschriften eingehalten habe.
Der Vorsitzende des Ausschusses für nationale Sicherheit des Parlaments, der sozialistische Abgeordnete Zsolt Molnar, hat den Fall Szazadveg, dem der Umgang mit Staatsgeheimnissen vorgeworfen wird, auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Ausschusses gesetzt.
Molnar sagte in einer Erklärung, dass der Ausschuss eine Unterrichtung darüber anstrebe, wer von den Mitarbeitern der Denkfabrik auf welcher Grundlage Zugang zu welchen offiziellen Dokumenten gehabt habe.
Die Ungarische Liberale Partei forderte die Einberufung des Ausschusses, um Vorwürfe zu prüfen, Szazadveg habe geheime Staatsdokumente gesehen.
In einer schriftlichen Antwort auf eine parlamentarische Anfrage sagte Innenminister Sandor Pinter, dass Mitarbeiter der Szazadveg School of Politics in der Zeit vor 2013 keine Zertifizierung für den Umgang mit Staatsgeheimnissen erhalten hätten.

