Ungarische Regierung gegen Öffnung des “Korridors” für Migranten, sagt Sprecher

Budapest (MTI) (Ungarn unterstützt keinen Vorschlag, an seinen geschlossenen südlichen Grenzabschnitten Korridore für Migranten zu öffnen, die versuchen, in die EU einzureisen, sagte Regierungssprecher Zoltán Kovács am Mittwoch.

Nach einem Treffen ungarischer, kroatischer, österreichischer und slowenischer Polizeichefs in Wien sagte Kovács, die vier Länder seien sich einig, dass die Flüchtlingskrise durch eine Verstärkung der türkisch-griechischen Grenze und die Einrichtung internationaler Grenzpatrouillen gelöst werden könne. Eine solche Lösung müsse sowohl von der Türkei als auch von Griechenland genehmigt werden, fügte er hinzu.

Kovács sagte, die Polizeichefs hätten nicht einmal über die Möglichkeit gesprochen, einen Korridor für Migranten zu eröffnen.

Bezüglich der Meldestellen waren sich die Polizeichefs einig, dass nur Migranten, die nachweislich asylberechtigt sind, aus Hotspots in die EU gelassen werden sollen Hotspots sollten jedoch in die andere Richtung offen bleiben, sagte er.

Ungarn sei offen dafür, “seinen gerechten Anteil zu leisten”, “die Hunderttausenden Migranten zurückzuschicken, deren Asylanträge abgelehnt worden waren”, sagte der Sprecher.

Kovács stellte fest, dass Ungarn in den letzten Monaten über 250 Millionen Euro für den Grenzschutz ausgegeben habe.

Foto: MTI

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *