Sozialisten fordern, Selbstverwaltung zum verfassungsmäßigen Recht zu machen

Budapest, 30. September (MTI) – Das Recht auf Selbstverwaltung sollte in die Verfassung aufgenommen werden, sagte der Bürgermeister von Szeged Laszlo Botka von den oppositionellen Sozialisten bei einem Treffen anlässlich des 25. Jahrestages der Einrichtung des ungarischen Kommunalverwaltungssystems.

Botka sagte, man fordere auch, dass die Verfassung die Unabhängigkeit der kommunalen Regierungsgüter erklären solle, weil die Regierung diese derzeit ohne Einschränkungen “pfänden” könne.

Soziale Dienste und Hilfe sollten an die Kommunalverwaltungen zurücküberwiesen werden und der Staat sollte die abgezogenen Ressourcen zurückgeben. Botka sagte, den Kommunalverwaltungen seien rund 500 Milliarden Forint (1,6 Mrd. EUR) mehr entzogen worden als die Schuldendienste, von denen sie betroffen waren.

Die staatliche Finanzierung der Kommunalverwaltungen erfolgt derzeit auf der Grundlage subjektiver Überlegungen und sollte durch ein System objektiver Regeln ersetzt werden.

Nur die Bildungseinrichtungen kleiner Dörfer, die sie nicht finanzieren können, sollten vom Staat betrieben werden, fügte er hinzu.

Ein Land könne nur dann gut funktionieren, wenn die wichtigsten öffentlichen Dienste lokal organisiert seien und Selbstverwaltung nicht nur das Recht der Bürgermeister und Vertreter, sondern auch der örtlichen Gemeinschaft sei, sagte er.

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