Haben Ungarn das Betrugsprogramm von VW entworfen?

Nachdem festgestellt wurde, dass Bosch die für die Schadstoffemission verantwortlichen Einspritzsysteme für Volkswagen lieferte, was den Dieselskandal auslöste, und das zur Fälschung der Messung fähige Programm der Elektronik ebenfalls von diesen stammt, kontaktierte index.hu in dem Fall die ungarische Tochtergesellschaft von Bosch, die Website interessierte, ob sich ungarische Ingenieure an der Entwicklung des Betrugsprogramms beteiligten, das sonst ursprünglich nicht wegen Betrugs geschrieben war.
Die Frage stellte sich, weil Bosch einer der größten ausländischen Arbeitgeber in Ungarn ist, insgesamt 10.500 Mitarbeiter beschäftigt, Hunderte davon Ingenieure. Eine der Aktivitäten des Unternehmens in Ungarn hängt auch mit der Entwicklung von Dieselsystemen zusammen.
Bosch verriet jedoch nicht, ob ungarische Ingenieure an der Entwicklung beteiligt waren.In der ersten Runde antworteten sie auf das Indexschreiben.hu nur, dass sie die Frage an das deutsche Zentrum weitergeleitet hättenDann lautete ihre spätere Antwort: “Weil wir uns unseren Mandanten verpflichtet haben, um ihr Vertrauen zu wahren, können wir derzeit keine zusätzlichen Informationen über unsere bestehende Geschäftsbeziehung mit Volkswagen offenlegen”
Außerdem wurde die ungarische Übersetzung der Mitteilung des deutschen Pressezentrums weitergeleitet, die nichts mit der gestellten Frage zu tun hat; sie schrieben, der Hersteller sei den Dieselmotoren verpflichtetDiesel sei eine Schlüsseltechnologie zur Erreichung der Kohlendioxidziele, und mit den fortschrittlichsten Technologien von Bosch könne bei der Verwendung außerhalb der Tests sogar eine Stickoxidreduktion von 95% erreicht werden, heißt es in der Mitteilung.
Index.hu konnte daraus nicht wirklich auf die Beteiligung der ungarischen Ingenieure schließen, aber das Unternehmen widerlegte die Hypothese nicht.
Laut dem Schreiben der Bild am Sonntag hat Bosch Volkswagen zuvor mitgeteilt, dass Motoren mit diesem Programm grundsätzlich illegal sein werden, der Automobilhersteller hat die Warnungen jedoch nicht berücksichtigt. So gelangte das Programm in 11 Millionen Autos, die den Dieselmotor betreiben Dieselmotor im Modus mit geringer Stickoxidemission nur dann, wenn er stillstehend auf einem Prüfstand untersucht wird. Selbst am Tag des Ausbruchs des Skandals, sagte Bosch, könnten sie aufgrund ihrer vertraglichen Verpflichtung nur das liefern, was Volkswagen verlangt habe.
Basierend auf dem Artikel von index.hu
Übersetzt von B.A

