Kammerchef warnt vor Migrationskrisen-Effekten auf ungarische Betriebe

Budapest, 9. September (MTI) – Die negativen wirtschaftlichen Auswirkungen der aktuellen Migrationskrise dürften eine beträchtliche Anzahl ungarischer Unternehmen zu spüren bekommen, sagte der Chef der Ungarischen Handels- und Industriekammer (MKIK) am Mittwoch.

Die Migrationskrise könnte zu Instabilität führen und sich negativ auf den Inlandsverbrauch und die Investitionen auswirken, sagte Laszlo Parragh auf einer von MKIK veranstalteten Konferenz über kleine und mittlere Unternehmen.

Auch der Zentralhaushalt stehe unter Druck, da Ungarn bereits mehrere zehn Milliarden Forint für Maßnahmen zur Bewältigung der Krise ausgegeben habe, sagte er.

Parragh sprach sich für entschlossene Maßnahmen der Regierung aus und sagte, er vertraue darauf, dass die Situation gelöst werde.

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