Protest wegen Flüchtlingslagern in Martonfa

Laut magyarszo.com haben die Anwohner am Sonntag auf dem Gelände des geplanten Aufnahmezentrums, im ehemaligen Militärschießplatz an der Grenze von Martonfa, Kreis Baranya, Zelte aufgebaut, laut dem am 31. Juli im Amtsblatt veröffentlichten Regierungserlass ist ein temporäres Aufnahmezentrum zur Unterbringung illegaler Einwanderer geplant, das andere Aufnahmezentrum soll an den Grenzen von Sormas, Kreis Zala, errichtet werden.

Attila Andras Bosnyak, Bürgermeister von Martonfa, richtete einen offenen Brief an die Regierung gegen den Bau der Aufnahmeeinrichtung, in dem er unter anderem fragt, wie sie sich ohne etablierte Infrastruktur um die Flüchtlinge in der Gegend kümmern wollen, wo gibt es keine Trinkwasserversorgung, keine Sanitäranlagen, Strom und Heizung, wenn der Infrastrukturbau jedoch gelöst werden kann, was würde das die Steuerzahler kosten? (fragte der Bürgermeister, der die entscheidenden Politiker schließlich zum öffentlichen Forum einlädt.

Die Antworten der Oppositionsparteien auf die Nachrichten spiegeln die widersprüchliche Situation genau wider.

Jobbik, das versucht, die Flüchtlingsfrage von Fidesz von rechts zu überbieten, protestierte sofort gegen die Pläne der beiden neuen LagerKrisztian Berta, Vorsitzender der Nagykanizsa-Organisation der Partei, sagte, Jobbik unterstütze die Öffentlichkeit “zum Zweck aller legitimen Mittel, mit denen sie den Bau des Flüchtlingslagers verhindern wollen”.

Die Sozialistische Partei (MSZP) – die eine verhaltene, aber einwanderungsfreundliche Haltung vertritt (verkündete eine seltsame und spaltende Theorie) Balazs Gora, der Vizepräsident der Partei im Kreis Zala, sagte auf seiner Pressekonferenz am Montag, dass die Regierung Migranten von der ungarisch-serbischen Grenze nach Westen ablenken wolle, deshalb bestehe Bedarf für die Einrichtung neuer Flüchtlingslager in Baranya und Zala. Laut Gora ergeben die Pläne “keinen anderen logischen Sinn” Er fügte hinzu: Die MSZP fordert seit Monaten, die Grenzen zu stärken und Lager entlang der Route der Migranten einzurichten, die der Verwaltung und der medizinischen Versorgung der Flüchtlinge helfen würden.

Basierend auf dem Artikel von magyarszo.com
Übersetzt von B.A

Foto: MTI

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