Einwanderungsbehörde unter Druck

Budapest (MTI) (MTI) „Die ungarische Einwanderungsbehörde hat seit letztem Jahr die Zahl der Mitarbeiter erhöht, die Asylanträge bearbeiten, steht jedoch unter großem Druck, in den letzten Monaten einen dramatischen Anstieg der Anträge zu bewältigen, sagte die Tageszeitung Magyar Nemzet am Samstag.
Derzeit werden rund 25.000 Anträge bearbeitet 134 Administratoren (34 mehr als im Vorjahr), hieß es in dem Papier unter Berufung auf Informationen des Büros.
Die Zahl der beim Amt eingegangenen Anträge betrug 2012 nur 2.157, 2013 18.900, stieg dann aber 2014 sprunghaft auf 42.700. Seit Anfang 2015 haben vollständig 73.144 Migranten Anträge gestellt, teilte das Papier mit.
Im vergangenen Jahr wurden die Anträge von 100 Personen bearbeitet, doppelt so viele wie 2012 und 2013.
In der Zentrale des Büros gebe es ein Team von 26 Fachbeamten, die das Verfahren überwachen, heißt es in der Zeitung.
Die Einwanderungsbehörde habe kürzlich grünes Licht für die Einstellung von 132 Personen im Rahmen des staatlichen Programms für Pflegearbeitsplätze erhalten. Sie würden mit Verwaltungsaufgaben beauftragt und Sozialarbeitern, die in Aufnahmezentren beschäftigt sind, Hilfe leisten, heißt es in der Zeitung.
Foto: MTI

