Szijjarto bespricht Energiesicherheit und offene Fragen mit Nuland

Dubrovnik, Kroatien (MTI) – Ungarns Außenminister Peter Szijjarto traf am Freitag am Rande eines internationalen Forums in Dubrovnik Victoria Nuland, stellvertretende US-Außenministerin, zu bilateralen Gesprächen.
Bei dem Treffen brachte Nuland die Wertschätzung ihres Landes für die Bemühungen Ungarns zur Erhöhung der Energiesicherheit in Mitteleuropa zum Ausdruck, sagte Szijjarto gegenüber MTI.
Die Verteidigungszusammenarbeit zwischen Ungarn und den USA sei reibungslos, sagte Szijjarto und fügte hinzu, dass Ungarn seinen Verpflichtungen nachgekommen sei, die es letztes Jahr bei NATO-Treffen in Wales und Antalya eingegangen sei. Szijjarto zitierte Nuland auch mit einer besonderen Erwähnung des Beitrags Ungarns zum Kampf gegen den Islamischen Staat Terrororganisation.
Bei ihrem Treffen nannte Nuland Ungarns Wahlsystem, Medienvorschriften und die Justiz als offene Fragen. Als Antwort sagte Szijjarto, dass Ungarns Regeln und ihre Anwendung in diesen Bereichen „den Test europäischer Gesetze und Werte vollständig bestehen”. „Ungarn ist eine moderne Demokratie mit gut funktionierenden demokratischen Institutionen“sagte er” Er fügte hinzu, dass es zwar in mehreren Bereichen noch ungelöste Fragen gebe, die beiden Parteien jedoch vereinbart hätten, in enger Zusammenarbeit zu bleiben und die Konsultationen zu bilateralen politischen Themen fortzusetzen.
Bezüglich der Ukraine teilte Szijjarto Nuland mit, dass Ungarn keine Waffen an ukrainisches Territorium liefern und nur eine friedliche Lösung der Ukraine-Krise akzeptieren werde.
Szijjarto traf Daniel Mitov, seinen bulgarischen Amtskollegen, und erörterte die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit zur Bekämpfung der illegalen Einwanderung. Er betonte Ähnlichkeiten zwischen Ungarn und Bulgarien im Hinblick auf den Zustrom von Einwanderern und ähnliche Maßnahmen zur Bewältigung dieses Drucks.
Szijjarto führte auch Gespräche mit Hashim Thaci, dem Außenminister des Kosovo, und Rui Machete, seinem portugiesischen Amtskollegen.
Foto: MTI

