Die ungarische Cbank versucht, externe Schwachstellen zu reduzieren

Budapest, 7. Juli (MTI) – Ungarns Zentralbank führt eine neue Devisendeckungsquote ein und verschärft die Angemessenheitsquote der Banken für die Devisenfinanzierung mit dem Ziel, die Abhängigkeit von kurzfristigen ausländischen Finanzmitteln zu verringern und dadurch die externen Schwachstellen des Landes zu mildern.
Die ungarische Nationalbank erklärte am Dienstag in einer Erklärung, dass ihr Rat für Finanzstabilität die neuen Regeln gebilligt habe, nachdem er sich mit dem inländischen Bankensektor und der Europäischen Zentralbank geeinigt habeDas NBH-Dekret wird am 1. Januar nächsten Jahres in Kraft treten.
Die Dekrete werden langfristige Swaps ausschließen und das erforderliche Mindestniveau für die Angemessenheit der Devisenfinanzierung auf 100 Prozent anheben, um Laufzeitinkongruenzen bei Fremdwährungspositionen abzumildern.
Es wird erwartet, dass die neue Regelung die Auslandsverschuldung des Sektors um 2-3 Milliarden Euro schrumpfen wird, obwohl es möglich ist, dass sich die Reduzierung bis Ende 2016 auf bis zu 6-7 Milliarden belaufen könnte.

