Szijjarto befürwortet die Schaffung von Arbeitsplätzen in der europäischen Wirtschaft

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Budapest, 17. April (MTI) – Arbeitsplatzschaffende Investitionsprojekte können die Wettbewerbsfähigkeit Europas wiederherstellen, sagte Außenminister Peter Szijjarto am Freitag auf einer Pressekonferenz, die gemeinsam mit Jyrki Katainen, Vizepräsident der Europäischen Kommission, in Budapest stattfand.
Katainen sagte, ein Mangel an Entwicklungsprojekten sei ein tief verwurzeltes Problem in Europas Volkswirtschaften. Deshalb habe die EU beschlossen, einen Europäischen Fonds für strategische Entwicklung einzurichten, um Entwicklungen in Höhe von 315 Milliarden Euro zu finanzieren, fügte er hinzu.
Szijjarto begrüßte die europäische Entscheidung, den Fonds einzurichten Ungarn werde sich um Finanzierungen für Energieprojekte bewerben, insbesondere für eine strategische Gaspipeline zwischen der Türkei und Ungarn, außerdem werde es sich um Verkehrsentwicklung und digitale Forschungs – und Innovationsförderung bewerben, fügte er hinzu.
Katainen sagte, der neue Fonds würde sich von der Europäischen Investitionsbank dadurch unterscheiden, dass er Projekte mit höherem Risiko durch kleine und mittlere Unternehmen finanzieren könnte, wobei der Schwerpunkt auf privaten Investitionen liegen würde Energieprojekte, Programme zur Steigerung des Forschungs- und Entwicklungspotenzials von KMU sowie digitale Infrastrukturprojekte würden Vorrang haben, sagte er.
Gleichzeitig mit der Umsetzung des neuen europäischen Investitionsplans wolle die Europäische Kommission eine echte Integration des EU-Binnenmarktes in den Bereichen Digitalisierung, Energie und Integration der Kapitalmärkte abschließen, sagte Katainen.
Auf eine Frage zum Einfrieren von rund 700 Milliarden Forint (2,3 Mrd. EUR) durch die EU für Ungarn antwortete Szijjarto, dass sich Effizienz und Transparenz der ungarischen Verwendung von Gemeinschaftsmitteln verbessert hätten. Er sagte, dass die Gesamtzahl der an erfolgreiche Projekte in Ungarn ausgezahlten Forint von 1.000 Milliarden Forint im Jahr 2012 auf 1.840 Milliarden gestiegen sei im letzten Jahr und sagte, die Erhöhung vermittle „eine gute Botschaft“.
Katainen sagte, die Kommission erwarte von Ungarn die erforderlichen Anpassungen, um “die Situation zu klären” Er wiederholte seinen Standpunkt, dass das Einfrieren nur eine technische Maßnahme sei, die beseitigt werden müsse, sobald kontroverse Fragen geklärt seien.
Am Donnerstag erklärte ein Sprecher der Kommission, dass das Gremium im vergangenen September die Auszahlung von Mitteln für ungarische Projekte im Gesamtwert von 451 Millionen Euro aufgrund “schwerwiegender, systemischer Schwächen” im Verfahren zur Auswahl der Gewinnerprojekte ausgesetzt habe.
Foto: MTI

