Nemeth: Die Energiesicherheit Mitteleuropas, die Geopolitik eng miteinander verknüpft

Budapest (MTI) – Die Sicherheit der Energieversorgung in Mitteleuropa und die geopolitische Zukunft der Region seien untrennbar miteinander verbunden, sagte Zsolt Nemeth, der Vorsitzende des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten des Parlaments.
In seiner Ansprache an einem Runden Tisch über die Rolle der USA bei der Energiesicherheit Europas sagte Nemeth, dass die Fähigkeit der Region, in Europa und weltweit wettbewerbsfähig zu werden, von entscheidender Bedeutung für ihre Zukunft sei. Ein großer Teil dieser Wettbewerbsfähigkeit bestehe darin, ob sie längerfristig Zugang zu billigen Energieressourcen habe, sagte er.
Die mitteleuropäischen Länder weisen viele Besonderheiten auf, so dass kein pauschales Stabilitätsprojekt ausgearbeitet werden kann, fügte er hinzu. Gleichzeitig kann es zwar Unterschiede in den Interessen geben, die Stabilität jedes Landes sei jedoch ein grundlegendes Interesse der gesamten Region, sagte Nemeth.
Was die Rolle der USA betrifft, so sagte Nemeth, es sei wichtig, dass die USA Mitteleuropa bei der Energieinfrastruktur helfen, über die sie bisher nicht verfügenDas Flüssiggas-Terminal in Kroatien sei besonders wichtig, fügte er hinzu.
Anita Orban, ehemalige umherziehende Botschafterin, zuständig für Energiesicherheit, sagte, Brüssel und Washington hätten in den letzten Monaten viele Fragen im Zusammenhang mit der Energiesicherheit Mitteleuropas im Auge behalten. Dies zeige die Zukunft kleiner Verbindungsnetze, Energiekorridore und des Zugangs zu Flüssiggasmärkten, sagte sie.

