Szijjarto eröffnet ungarisches Handelshaus in Chile

Washington, D.C. (MTI) – Außenminister Peter Szijjarto eröffnete am Freitag ein ungarisches Handelshaus in Santiago de Chile.

Nach Gesprächen mit Chiles Außenminister Heraldo Munoz und mit chilenischen Geschäftsleuten sagte Szijjarto telefonisch gegenüber MTI, Chile sei einer der aktivsten Teilnehmer der südamerikanischen Regionalpolitik, zudem sei es eines der offensten Länder des stark in die Weltwirtschaft integrierten Kontinents und habe 60 Freihandelsabkommen unterzeichnet Chiles außenpolitische Schwerpunkte liegen auf dem Außenhandel, fügte er hinzu.

“Chiles wirtschaftliche Offenheit und regionales Engagement, verbunden mit der Strategie der ungarischen Regierung, sich nach Süden zu öffnen, bieten gute Möglichkeiten, ungarische Wirtschaftsinteressen in dieser Zusammenarbeit durchzusetzen”, sagte der Minister.

Szijjarto wies darauf hin, dass es einen globalen Wettlauf um die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Chile gebe, und wies darauf hin, dass Chiles wichtigster Handelspartner China sei und dass Polen in Chile seine größten Investitionen in den Nichteisenmetallabbau getätigt habe. Wenn Ungarn in diesem Rennen erfolgreich sein soll, muss es seine Präsenz rechtzeitig wieder aufbauen, sagte der Minister.

“Lautlich haben wir unsere Botschaft 2013 wiedereröffnet. „Das hat bereits einige positive Ergebnisse gebracht…“Die ungarischen Exporte stiegen letztes Jahr um 62 Prozent auf fast 60 Millionen Dollar”, sagte er.

Szijjarto sagte, das Ziel des neu eröffneten Handelshauses sei es, ungarischen kleinen und mittleren Unternehmen dabei zu helfen, erfolgreich in Chile zu agieren Die Eximbank hat eine 299-Millionen-Dollar-Kreditlinie eröffnet, um die Zusammenarbeit ungarischer und chilenischer Unternehmen zu finanzieren.

Szijjarto sagte, es seien Gespräche über ein Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung aufgenommen worden.

Die Schlüsselbereiche mit Potenzial für eine bilaterale Zusammenarbeit seien der Energiesektor, die Lebensmittelverarbeitung, die Informationstechnologie und die Bergbautechnologie, sagte der Minister. Chile, der weltweit größte Kupferproduzent und auch über andere bedeutende Bodenschätze verfügt, sei stark an modernen ungarischen Bergbautechnologien interessiert, fügte Szijjarto hinzu.

Szijjarto stellte fest, dass Ungarn sich weiterhin dafür einsetzt, die Erneuerung des Assoziierungsabkommens zwischen der Europäischen Union und Chile zu unterstützen.

Er sagte auch, dass 15 Stipendien an chilenische Studenten an ungarischen Universitäten vergeben wurden.

Heraldo Munoz verlieh Szijjarto das Großkreuz des Verdienstordens von Bernardo O’Higgins für seine Bemühungen, bilaterale Beziehungen aufzubauen.

Foto: MTI

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